Körnerpark
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Salonmusik in der Galerie im Körnerpark

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Salonmusik Winter / Frühjahrprogramm 2017
Schierker Straße 8, 12051 Berlin, neben der Galerie im Körnerpark

Vom 29. Januar 2017 bis 9. April 2017, immer sonntags 18 Uhr

Die „Salonmusik“ im Körnerpark wird als Veranstaltungsreihe durch den Fachbereich Kultur der Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport konzipiert, geplant und finanziert.

Das Konzept der Reihe, stilistisch möglichst offen zu sein, dabei aber immer auf Qualität zu achten, hat sich bewährt. Mittlerweile sind die beliebten Salonmusik-Konzerte ein fester Bestandteil des Neuköllner Kulturlebens.

Auch ist die Konzertreihe sehr international. Zwar leben die meisten der mitwirkenden Künstler*innen in Berlin, doch ihre Herkunftsländer sind so vielfältig wie die Bevölkerung in Neukölln. Die Musiker*innen kommen aus Südkorea, Neuseeland, Spanien, Griechenland, Bulgarien, Deutschland und Chile.

Tango Element Project
Sonntag, 29. Januar 2017, 18 Uhr
In ungewöhnlicher Besetzung, Gitarre und Akkordeon, haben sich die beiden Berliner Musikerinnen Tina Klement (Gitarre) und Barbara Klaus-Cosca (Akkordeon) der Aufführung südamerikanischer Kammermusik verschrieben. In ihren Konzerten verbinden sie Klassik, Tango Nuevo und Jazz und ziehen dabei die Zuhörer mit ausdrucksstarker Melodik und rhythmischer Leichtigkeit in ihren Bann. Die musikalische Reise führt vom brasilianischen Bossa Nova über den argentinischen Tango bis hin zur mexikanischen Sandunga.

Vorwärts – Rückwärts
Sonntag, 5. Februar2017, 18 Uhr
Die Eigenheit dieses Jazz-Trios ist die unmittelbare kammermusikalische Kombination, die vor allem durch Dynamik und Klang forciert wird. Jeder der drei Beteiligten ist gleichzeitig Komponist und Solist. Das Ziel ist, sich die Stücke so zu eigen zu machen, als wären sie diesem Ensemble auf den Leib geschneidert. Die Kombination Cello (Johannes Fink), Posaune (Gerhard Gschlößl) und Kontrabass (Maike Hilbig) bildet ein warmes und atmosphärisches Klanggefüge, das zusammen mit den besonderen improvisatorischen Fähigkeiten der Musiker ein außergewöhnliches Erlebnis erzielt.

Jazzpectation
Sonntag, 12. Februar 2017, 18 Uhr
Bossa Nova, Swing und Popsongs sind bei diesem Duo zu hören. Der gewohnte Flötensound wird durch Effekte wie Beat Box, Octaver und Reinsingen erweitert. Sangliche Melodielinien und temperamentvolle Soli kennzeichnen das Spiel von Miriam Wieczorek. Rhythmisch versiert, mit brillantem Klang und musikalischer Ausdruckskraft tritt der Gitarrist Florian von Frieling auf. „jazzpectation“ steht für Lebensfreude und Originalität.

Trialogues
Sonntag, 19. Februar 2017, 18 Uhr
Die drei Musiker mit langjähriger internationaler Erfahrung in der improvisierten Musik haben sich in Berlin zu diesem aussergewöhnlichen Projekt zusammen gefunden.
Der Gitarrist Jan Weber und der Trompeter Paul Schwingenschlögl kombinieren gekonnt und geschmacksicher den natürlichen Klang ihrer Instrumente mit verschiedensten Effekten und treffen mit ihren teilweise verfremdeten Klängen auf den puren Kontrabasssound von Udo Betz, der oftmals mit sonoren Ostinati das verbindende Element zwischen den verschiedenen Sounds darstellt.

Jürgen Kupke & Hannes Zerbe Duo
Sonntag, 26. Februar 2017, 18 Uhr
Die Zusammenarbeit der beiden Jazzmusiker, des Klarinettisten Jürgen Kupke und des Pianisten Hannes Zerbe, begann 1985 und setzte sich seither in verschiedensten Besetzungen fort, zuletzt im 2011 aus 17 Berliner Musikern gegründeten „Hannes Zerbe Jazz Orchester“. Neben Kompositionen von Zerbe und freien Improvisationen interpretieren sie Brecht/Eisler-Lieder in ihrer eigenen instrumentalen Version. Auch Improvisationen zu Stummfilmen gehören zu ihren Vorlieben.

Louis Durra
Sonntag, 5. März 2017, 18 Uhr
Der Pianist Louis Durra liebt seinen Job. Seine weitreichende Neugier hat ihn dazu geführt, Musik aus verschiedenen Traditionen mit großer Sensibilität zu interpretieren. Besonders in Schottland und den USA war er sehr erfolgreich. Er ist nicht nur Solopianist, sondern hat auch für andere Künstler produziert. Die „Herold Scotland“ schrieb: “Er spinnt das unwahrscheinlichste Material zu Jazz-Gold und verwandelt Electro in akustische Meisterwerke voll betörendem Understatements.” Neben der Musik ist Durra sehr engagiert in der Flüchtlingshilfe.

Sveta Kundish & Patrick Farrell
Sonntag, 12. März 2017, 18 Uhr
Die Sängerin Sveta Kundish und der New Yorker Akkordeonist Patrick Farrell gehören zu den renommiertesten und angesehensten jungen Künstlern für Klezmer und jiddische Musik. Seit 2013 beschreiten sie gemeinsam neue kreative Pfade und laden das Publikum zu einer Entdeckungsreise in ihre intime musikalische Gefühlswelt ein. Mal schlicht und traditionell, mal avantgardistisch und verblüffend neu erwecken die beiden Künstler durch ihre unausgesprochene musikalische Verbindung die Lieder zum Leben.

Gibbi
Sonntag, 19. März 2017, 18 Uhr
Das Programm umfasst Gibbis eigene, meist englischsprachige Songs, aber auch einige deutsche. Sie erzählen von großen Gefühlen, oftmals aber auch von den alltäglichen Tücken des Lebens. Zusätzlich sind einige handverlesene Coverversionen, meist von befreundeten Songwritern wie z.b. Todd Thibaud, Tom Gillam oder Trevor Alguire, mit denen er gemeinsam auf der Bühne stand, zu hören. Schließlich stehen seine Heroen wie Johnny Cash oder Waylon Jennings nach wie vor auf seiner Setlist.

Romantisches Duo
Sonntag, 26. März 2017, 18 Uhr
Mit den Werken von W. A. Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Fritz Kreisler, Béla Bartók, Johann Strauss u. a., ziehen die beiden Musikerinnen, Susanne Schulz an Violine und Viola, sowie Miyuki Motoi am Klavier, nun schon viele Jahre ihr Publikum in den Bann. Mit Mozart, Beethoven und Schubert als typische Vertreter der Wiener Klassik, sowie mit Kompositionen des unvergleichlichen Geigers Fritz Kreisler, als auch ein „Bartókscher Ausflug“ mit Rumänischen Volkstänzen, der Bezug nimmt zur geschichtlich-kulturellen Affinität zwischen Wien und dem Balkan und schließlich Johann Strauss, mit seinen allseits beliebten Walzer-Melodien…

Mischa Blanos
Sonntag, 2. April 2017, 18 Uhr
Der in Berlin lebende rumänische Künstler Mischa Blanos komponiert, performt und transformiert Klavierklänge in neue Klangerlebnisse durch die Beigabe elektronischer Elemente. Seine Musik ist sehr nah am Zeitgeist und öffnet einen neuen Zugang zur aktuellen neoklassischen Bewegung. Blanos Werke zeichnen sich durch eine große Vielfalt aus und leben von der dynamischen und ungewöhnlichen Spieltechnik, welche sich durch eine jahrelange Ausbildung in der klassischen Musik entwickelte.

Michael Raeder
Sonntag, 9. April 2017, 18 Uhr
Ein Magier der Entschleunigung oder auch Wellness Poet – so könnte man ihn nennen: Michael Raeder – Liedermacher, Songpoet, ganz in der Tradition eines Jacques Brel, Simon & Garfunkel. Balladen, eigene Lieder, vorgetragen mit einer unverwechselbaren Stimme, besinnlich, charmant. Moderiert vom Künstler, der seine Lieder vorstellt, ihre Entstehung mit Anekdoten bereichert und es versteht, alle Zuhörer auf eine abwechslungsreiche, musikalische Reise mitzunehmen.

Die Konzerte finden immer sonntags um 18 Uhr bei freiem Eintritt statt.

Schierker Straße 8, 12051 Berlin - Telefon: 030-56823939
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 10-20 Uhr