Körnerpark
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Sommer im Park 2016

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Immer sonntags um 18 Uhr im Körnerpark – umsonst & draußen vor der Galerie. Bei schlechtem Wetter wird keine Auftrittsgarantie übernommen.

Sonntag, 12.6.2016, 18 Uhr – SkaZka Orchestra
Die Musik des „Orchestra“ ist wie Brandungstanzen in Rettungsweste, lachende Gesichter in tosenden Wellen russischer Offbeats, Kreuzseen im Sturm der Bläser, volle Nacht voraus, im Seegang verschütteter Vodka, kein Land in Sicht und niemand dabei, den das kümmert. „SkaZka“ ist Tanzen bis es hell wird, Seetüchtigkeit vorausgesetzt. Die Band ist seit 2006 unterwegs und hat mit zwei Studioalben und über 500 Konzerten in Deutschland und Europa ein treues Tanzpublikum erspielt. Musikalisch ist „SkaZka Orchestra“ grenzenlos. Erlaubt ist, was Spaß macht, von Ska über Klezmer, von Jazz bis hin zu den Techno- und Drum’n Bass Beats, auf akustischen Instrumenten live gespielt, ein einzigartiger Mix auf hohem Niveau. So liest sich auch die Liste der Auftrittsorte: Clubs in Berlin und Deutschland, illegale Kellerpartys und Hochzeiten, Semper Oper in Dresden und Komische Oper in Berlin, Festivals und Live-Konzerte beim Radiosender „Funkhaus Europa“, Theater- und Fernsehproduktionen. „SkaZka“ reißt alle mit, vom Raver bis zum Rechtsanwalt! Am „SkaZka Orchestra“ dürfte in nächster Zeit niemand, der sich für gute handgemachte Musik interessiert, vorbeikommen. (www.skazka.syncopation.de)
Valentin Butt – Akkordeon, Gesang | Artur Gorlatschov- Gitarre, Gesang | Lena Shams – Schlagzeug | Andrej Ugoljew – Posaune | Johannes Böhmer – Trompete | Flo Motion – Bass

Sonntag, 19.6.2016, 18 Uhr – Maria Baptist Jazz Orchestra
Die Konzerte des Maria Baptist Jazz Orchestras sind ein Erlebnis: mal melodiös, mal energetisch, mal balladesk, immer komplex und vielschichtig, schöpft das Orchester alles aus, was solch ein Ensemble mit einigen der besten Solisten des deutschsprachigen Raumes zu vollbringen vermag. So sind in dem Orchester neben den etabliertesten Jazzern auch einige der wichtigsten Nachwuchstalente versammelt. Mit ihrem technisch brillanten und gleichzeitig feinfühligen Spiel versteht das Orchester die konzeptionell klaren wie stilistisch vielfältigen Kompositionen von Maria Baptist zum klingen zu bringen: Baptists Musik „verbindet die europäische Tradition mit dem amerikanischen Jazz Ethos“ (Downbeat)
Maria Baptist – in Berlin und New York lebend – gehört zu den spannendsten Künstlerinnen, die es zur Zeit in Europa gibt. Selbst Jazz-Ikone Maria Schneider schwärmt über ihre Kollegin: „Baptists Musik ist ein Geschenk, durchdrungen von Kreativität, Kraft, Emotionen, Größe und Wärme, die sich in ihrem gesamten Leben widerspiegelt.“ Mit „Music for Jazz Orchestra“ (2013) steht Baptist „in einer Liga mit den Impulsgebern des modernen Big Band Jazz wie Schneider, Gruntz, McNeely oder Bley“ (all about Jazz). In ihren „nach vorn weisenden Kompositionen“ (Downbeat) entsteht ein Gesamtkunstwerk, das den Zuhörer mit „seiner klaren Sprache“ (AAJ) fesselt und getragen wird von Baptists „musikalischem Instinkt, harmonischer Intelligenz und kompositorischer Phantasie“ (Downbeat)
Band: Maria Baptist – Klavier, Ralph Grässler – Kontrabass, Roland Schneider – Schlagzeug,
Holzbläser: David Beecroft, Jan von Klewitz, Max Hacker, Patrick Hamacher, Nik Leistle
Trompeten: Greg Bowen, Eddie Hayes, Philip Sindy, Ruben Gianotti
Posaunen: Jörg Bücheler, Nils Marquardt, Musashi Baba, Christopher Sauloff

Sonntag, 26.6.2016, 18 Uhr – Monsieur Pompadour
Bei „Monsieur Pompadour“ ist der Swing bunt. Die Musiker aus Berlin singen und swingen in sieben Sprachen, mit acht Instrumenten und mit größtem Einfallsreichtum. Musikalisch verortet im „Swing Manouche“ á la Django Reinhardt widmen sich „Monsieur Pompadour“ leidenschaftlich und pointiert dem europäischen Popsong der 20er bis 60er Jahre. Unbändige Spielfreude, erstaunliche Arrangements – und gern auch ein eigener Text – machen dabei jeden Song zu etwas Besonderem.(www.monsieurpompadour.de)
Reinhart Ernesto Dardenne – Gesang / Rhythmusgitarre | Ferenc Hegedütok – Violine / Diverses / Gesang | Florian von Frieling – Solo-Gitarre / Mandoline | Antti Virtaranta – Kontrabass

Sonntag, 3.7.2016, 18 Uhr – Pulsar Trio
Das „Pulsar Trio“ – Gewinner des „Global Music Contest Creole 2014“ – musiziert seit acht Jahren intensiv zusammen. Die einzigartige Besetzung mit Matyas Wolter an der Sitar und Surbahar, Aaron Christ am Schlagzeug und Beate Wein am Flügel, Bassnovation und Pianet macht sie zum Unikum in der Musiklandschaft. Zur freien Improvisation berufen, verselbstständigt sich die Musik im Augenblick, stampfende Beats wechseln sich mit beschwingten Klavierläufen ab, Ohrwurmmelodien mit komplex vertrackten Rhythmen. Das Debutalbum “Erpelparka Suite“ (2012) ist beim renommierten britischen Label “First Hand Records” erschienen. Sie spielten unter anderem beim „TFF Rudolstadt“, beim „Fusion Festival“, beim „Glastonbury Festival“, beim „Bayerischen Jazzweekend“, den Leverkusener Jazztagen, beim „Masala Festival“ sowie in zahlreichen Jazzclubs und avancierten oft zum Geheimtip. Zu ihrem Konzert bei „Sommer im Park“ haben sie den Tablavirtuosen Ravi Srinivasan eingeladen, der ihr Trio perfekt ergänzt. (www.pulsartrio.de)

Sonntag, 10.7.2016, 18 Uhr – Die Lehrer
Wir sind die Lehrerband der Röntgen-Schule, einer Sekundarschule im Norden Neuköllns. Der Schulleiter ist der Schlagzeuger, sein Stellvertreter ist der Sänger. Unser Musiklehrer ist der Keyboarder und musikalische Direktor, eine weitere Konrektorin ist die Bassistin und unser Gitarrist ist ein Logopäde. Unterstützt werden wir von weiteren Lehrerinnen und unserer Sozialarbeiterin beim Gesang und am Saxophon. Entstanden ist das Bandprojekt aus der Idee heraus, an unserer Schule die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu fördern vor der Schulgemeinde aufzutreten und dabei mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu gewinnen, mit Leistungen, die sonst in der Schule eher nicht abgefragt werden. Vor allem aber wollen wir auch für uns selbst eine Quelle des Spaßes an der musikalischen Darbietung unserer Lieblingssongs erschließen, und so spielen wir nun die verschiedensten Rocksongs aus den 60ern, 70ern, 80ern usw., pflegen dabei besonders den mehrstimmigen Gesang und freuen uns, wenn unser Publikum tanzt und tanzt und tanzt.

Sonntag, 17.7.2016, 18 Uhr – 105 Lenz Kubach Johnson
Das Jazztrio “105 Lenz Kubach Johnson” spielt Blues und Soul und erzählt musikalische Geschichten – voller Emotion, die unter die Haut geht. Der Pianist und Arrangeur Uli Lenz, der Bassist Kubi Kubach und der amerikanische Drummer Zam Johnson haben sich mit Leib und Seele der Jazzmusik verschrieben. Allesamt sind fest in der europäischen Jazzszene verankert und als Botschafter für den Jazz in verschiedensten Teilen der Welt unterwegs – sogar in Libyen und im Sudan sind sie schon aufgetreten. In der Presse heißt es: “Die drei bilden ein Trio, das nicht nur aufeinander eingespielt ist und sich blind versteht, sondern auch noch unbändigen Spaß an der Musik hat”.

Sonntag, 24.7.2016, 18 Uhr – Nupelda
Dieses internationale Ensemble präsentiert fingerfertige und stimmgewaltige Interpretationen traditioneller Stücke aus Anatolien und Mesopotamien, eine wohlige Brise Fernweh und einen farbenfrohen Reiseführer für die Ohren. In fünfköpfiger Besetzung mit Musikern aus der Türkei, Israel, Syrien und Deutschland und mit vielfältiger akustischer Instrumentierung – Kaval, Saz, Gitarre, Geige, Erbane, Kontrabass und Cajon – wächst eine neue Berliner Klangfarbe heran, vielsprachig (Türkisch und Kurdisch mit Ausflügen ins Armenische und Hebräische) und akzentvoll „verschmelztiegelt“. Mal leise lausched, mal mit tanzenden Füßen, laden sie ein in eine musikalische Utopie, in der von Menschen gemachte Grenzen keine Rolle spielen. (www.nupelda.de)
Ronî Jojo – Gitarre, Gesang, Perkussion | Maria August – Gitarre, Gesang, Perkussion | Abdullah Yildiz – Saz, Kaval | Jesse – Geige | Itamar Tsur – Kontrabass

Sonntag, 31.7.2016, 18 Uhr – Counterblast
Nach den großen Erfolgen von Counterblast Anfang des Jahrtausends (ein grandioser Auftritt beim Jazzfest Potsdam 2001, einer der Höhepunkte des internationalen „INNtoene“ Festivals 2002 in Österreich) präsentiert sich die Band nach vielen Jahren erneut dem Publikum. Die ursprüngliche Idee zu diesem illustren Ensemble hatte der Wiener Komponist und Arrangeur Paul Schwingenschlögl. Gerade in einer internationalen Metropole wie Berlin ist es notwendig, Grenzen zu sprengen. Counterblast gelingt dies vortrefflich, einerseits durch die originellen und unverwechselbaren Kompositionen von Paul Schwingenschlögl, andererseits durch die Kreativität, Einsatzfreude und technische Perfektion der beteiligten Musiker. Intelligent angelegte Arrangements werden durchbrochen von offenen Improvisationsteilen, afrikanische Rhythmen werden kombiniert mit harten Beats und wuchtigen Bläserklängen.
Armando Carillo, Paul Schwingenschlögl – Trompete, Flügelhorn | Jan von Klewitz – Altsaxofon | Helmut Forsthoff – Tenorsaxofon | Rainer Bachmann – Gitarre | Antonis Anissegos – E-Piano (Wurlitzer) | Kubi Kubach – Bass | Zam Johnson – Drums | Baba Dango – Vocals, Percussion | Arsène Cimbar – Perkussion

Sonntag, 7.8.2016, 18 Uhr – Sarabande Berlin
Die Musiker von Sarabande lernten sich bereits in den 80er Jahren kennen. Nach ausgedehnten Jam-Sessions gründeten sie eine Band und begannen, eigene Songs zu komponieren. Durch unzählige Live-Auftritte entwickelten sie einen unverwechselbaren eigenen Sound. Dieser “latinolastige acoustic world groove“ entsteht aus dem Zusammenwirken von Cajon, Querflöte, Ukulele, Bass, Perkussion und zwei Gitarren, und ist geprägt von vielen Einflüssen wie Blues, Rock, Jazz und Flamenco.
Christian Rütz, Ralf Binder – Gitarren, Jörk Hauke – Ukelele, Perkussion, Markus Kucksdorf – Bass, Stefan Frey – Querflöte, Ulrich Reinartz – Cajon, Olli Poeschke – Perkussion

Sonntag, 14.8.2016, 18 Uhr – Spirited
Seit nunmehr 15 Jahren haben sich die Sänger und Sängerinnen von SPIRITED einer Musik verschrieben, die mitreißt und ihr Publikum regelmäßig begeistert.
Gegründet wurde SPIRITED 2001 von Christoph Zschunke, Leiter diverser Chöre und gefragter Referent im Bereich Gospel und kirchlicher Popularmusik. Damals noch als reiner Gospelchor nahm das Ensemble an diversen Gospelprojekten wie „2003 Gospel United“, dem „Gospelaward 2005“ und der Berliner Gospelnacht 2009 teil. Im Sommer 2010 musste sich der Chor von Christoph Zschunke verabschieden, da dieser als Professor für Chorleitung an die „Robert Schumann Hochschule“ in Düsseldorf berufen wurde – sein würdiger Nachfolger wurde Kristofer Benn. Da die musikalische Heimat des studierten Gesangssolisten und Pädagogen vorrangig der Jazz ist und er mit seiner musikalischen Vorliebe den Nerv der meisten Chorsänger traf, vollzog sich mit dem Leitungswechsel auch eine Änderung der Stilrichtung hin zu Pop und Jazz. Seit März 2015 gibt es wieder einen musikalischen Neustart bei SPIRITED – Kristofer Benn hat SPIRITED zugunsten seiner musikalischen Solokarriere bei “On Air” und diversen anderen Musikensembles leider verlassen. Seitdem arbeitet der Chor mit dem passionierten Chorleiter Ilja Panzer weiter. Ilja über seine Entscheidung den Chor zu übernehmen: „SPIRITED singt präzise, mit Energie und Herz. Der Chor ist eine wunderbare Gruppe, die ständig Bock aufs Singen hat. Was will man mehr!“ Heute ist SPIRITED ein Chor von etwa 25 Sängern und Sängerinnen aller Altersstufen, der sich hauptsächlich als Jazz- und Popchor versteht, dessen Repertoire sich aber vor allem durch Vielfältigkeit auszeichnet. Egal welche Stilrichtung SPIRITED anstimmen – mit ihrer hohen musikalischen Qualität und der Lust an Rhythmen, Melodien und Harmonien, inspirieren sie einfach ihr Publikum. (www.spirited.de)

Sonntag, 21.8.2016, 18 Uhr – Olindá Trio
Alles fängt um 1870 in Rio de Janeiro an: der Choro, eine gemütliche Mischung von europäischen Tänzen und afrikanischen Rhythmen, bringt uns von Salons zu Terrassen in die Vororte der Stadt. Dort treffen sich Klaviere, Querflöten, Pandeiros… Zum Sonnenuntergang ertönen von den Stränden Tantans und der leidenschaftliche Gesang der Sambas. In den Nächten von Nordeste sind die Feiras heiß und der Klang vom Forró lädt ein zum gemeinsamen Tanzen mit intensiven Vibrationen von Akkordeons, Triangeln und Zabumbas. Um 1940 entsteht im Viertel von Lapa die Bossa Nova. Ihre Sinnlichkeit, ihr intimer Charakter und ihre blaue Harmonie verzaubern die Liebenden. Diese Tradition führt das „Olindá Trio“ weiter. Die in Berlin ansässige Gruppe mit der französischen Pianistin und Akkordeonistin Camille Phelep, der französischen Flötenspielerin und Perkussionistin Hortense Rigot und dem brasilianischen Sänger und Perkussionisten Valdir Jovenal präsentiert eine bunte Mischung dieser brasilianischen Musikrichtungen: Choro, Forró, Samba, Ijexa, Bossa Nova und vieles mehr.

Sonntag, 28.8.2016, 18 Uhr – Ruperts Kitchen Orchestra
Die Antwort auf die Kunst, der Dampf in den Berliner Gassen, als Aushängeschild ihrer selbst ist diese Band seit fast zehn Jahren die Zierde jeder größeren Verkehrsinsel Berlins – aber auch die Clubwelt ist nicht vor ihr sicher, und sie wird auch auf Festivals bis ins europäische Ausland gern gebucht und gehört. „Ruperts Kitchen Orchestra“ verwandelt jeden Ort in eine Veranstaltung, bei der echter musikalischer Anspruch sicher mit tanzbaren Rhythmen kombiniert wird. Disco trifft Fusion, Soul küsst Funk, Ska flirtet mit Rap und Jazz wird zum Liebeslied. Klar definierte Zielgruppe sind Menschen zwischen 3 und 105 Jahren. (www.rupertskitchen.de)
Gido Ott – Gitarre | Chrispy Chris – Gesang und Saxophon | Andreas Raab – Schlagzeug | Conny Rösler – Bass